Schmierenkomödie im Landtag: Konsens-Parteien bestreiten geplante Bargeld-Abschaffung

20160422 Schmierenkomödie Bargeldabschaffung
Laut „DNN“ mieten immer mehr Sachsen Bankschließfächer, weil sie aufgrund der Nullzinspolitik der EZB und befürchteten Strafzinsen lieber ihr Geld vom Konto abheben und z.B. in Gold investieren.

Dazu erklärt die sächsische Fraktions- und Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry:

„In der gestrigen Debatte im Sächsischen Landtag behaupteten die Vertreter der Konsens-Parteien, es gebe die Debatte nach Erhalt des Bargelds überhaupt nicht und wäre eine von der AfD erfunden Geisterdebatte, um Angst zu schüren. Die Digitalisierung des Geldes sei eben eine logische, technologische Entwicklung und die rückständige AfD in ihrem analogen Weltbild der 50er Jahre hängengeblieben.

Das heutige Studium der sächsischen Presse zeigt eine andere Situation: Allein die „DNN“ widmet dem Thema eine ganze Seite. Der Deutsche Bank-Chef Cryan wird zitiert mit der Frage, ob wir in zehn Jahren bereits ohne Bargeld leben. Ökonomen warnen vor einer digitalen Enteignung der Sparer und tausende Sachsen horten ihr Geld in Schließfächern aus Angst vor Strafzinsen.

Entweder leiden die Vertreter der Konsens-Parteien im Sächsischen Landtag an Realitätsverweigerung, oder sie sind derzeit im Panikmodus, da die AfD in Ostdeutschland zur zweitstärksten Kraft gewachsen ist.“

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